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Gegründet wurde die Tischtennisabteilung des SV Illingen im Jahre 1951.
Zu den Gründungsmitgliedern gehören der noch heute aktiv spielende Walter Steinle, Georg Arth, Gerhard Burger, Fred Knauer und F. Schindler. In den ersten Jahren spielte die junge Abteilung noch in den untersten Spielklassen. An sportlichen Erfolg war anfangs nicht zu denken. Die Fahrten zu den Auswärtsspielen wurde damals mit Fahrrädern bewältigt. Wettkampfstätten im heutigen Sinne gab es damals kaum. In Sälen, Nebenräumen von Wirtschaften oder in sonstigen Provisorien wurden die Begegnungen ausgetragen.

Tischtennisspieler zu sein, hieß in dieser Gründungszeit ein Idealist für sein Sport zu sein.
Einige Jahre nach dem Krieg, wo viele Menschen ihre Probleme hatten, war der Tischtennissport in der Bevölkerung noch nicht so beliebt und verbreitet. Allein schon wegen der fehlenden Räumlichkeiten. In der Anfangszeit war natürlich an sportliche Erfolge nicht zu denken.

Im Jahre 1962, als die komplette Tischtennisabteilung des TSV Ensingen zum SV Illingen übertrat stellten sich erste Erfolge ein. Die erste Mannschaft stieg in die A-Klasse auf und konnte dort jahrelang eine maßgebende Rolle spielen. Die Illinger machten in den folgenden Jahren von sich reden.
Aber der ganz große Durchbruch gelang erst im Spieljahr 1966/67.

Damals hatte die Abteilung durch den Zugang des jugoslawischen Nationalspielers Fladomir Biscan eine erhebliche Leistungssteigerung zu verzeichnen.

In der Pokalrunde erreichte die Mannschaft Biscan, Zöllner und Steibing das Finale auf Bezirksebene und musste sich gegen die Oberligamannschaft von 07 Ludwigsburg knapp mit 4:5 geschlagen geben. Leider reichte es nicht mehr für den Aufstieg in die Bezirksklasse, da die führende Mannschaft nicht mehr einzuholen war. Im Jahr darauf war es dann soweit. In der damaligen Meistermannschaft spielten Fladomir Biscan, Ivor Lucic, Richard Zéllner, Franz Steibing, Dieter Winkler und Siegfried Diener.
Doch dann kam wie üblich nach einem sportlichen Höhenflug ein tiefer Abfall. Viele verließen die Abteilung und alle zwei Mannschaften mussten im Spieljahr 68/69 den Abstieg in die A- bzw. B-Klasse hinnehmen.

Heute sollte man den Spielern, die in dieser schweren Zeit die Treue hielten ein großer Lob zollen. Allen voran dem damaligen Abteilungsleiter Giinther Mannhardt, der die Geschicke der Abteilung zu einem Zeitpunkt von seinem Vorganger Peter Ritt bzw. Klaus Fischer übernahm, als diese zu zerfallen drohte. Zusammen mit einigen Getreuen hielt er die Abteilung zusammen und im Laufe der Zeit bildete sich um diesen Kern ein neues Gefüge.

Aus dieser Zeit zog man bittere, aber auch fruchtbare Lehren.
Allmählich kehrte wieder Ruhe ein. Erfreulich war , dass fast alle Spieler wieder zurückkehrten.
Die erste und zweite Mannschaft erreichte im Spieljahr 70/71 den Wiederaufstieg. Durch den Zugang sehr guter Einzelspieler wie Heinz Hoffmann, Ullrich Oswald und Helmut Kaser wurde ein solides Fundament des Erfolgs für die nächste Jahre gesichert.

Außerdem ist in diesen Jahren die gute Jugendarbeit zu erwähnen.

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Der Höhepunkt dieser Entwicklung war der erneute Aufstieg der ersten und zweiten Mannschaft.
In den 70er und 80er  Jahren spielten die Illinger Mannschaften dann in der B-Klasse bis hin zur Bezirksliga.
Im Training musste fast immer gewartet werden bis eine Platte frei wurde um selbst zu trainieren. Im Bezirk Ludwigsburg wurden die Illinger Mannschaften auf Grund ihrer beachtlichen Spielstärke sehr hoch angesehen. Leider kam es Mitte der 8Oer Jahre zu Unstimmigkeiten in der Abteilung.
Viele sehr gute Spieler verließen Illingen und spielten in den umliegenden Ortschaften. Die Mitgliederzahl sank drastisch. Von 5 Mannschaften blieben gerade mal 2 übrig. Seit dem Spielen die Illinger Mannschaften in der A- bzw. B-Klasse.

Der derzeitige Abteilungsleiter ist XXX. Sein Stellvertreter ist Heiko Gillé.
Kassierer: Günther Tschinkowitz
Schriftführer: Gerhard Loewe
Kapitän 1. Mannschaft: XXX
Kapitän 2. Mannschaft: Klaus Fischer

Betrachtet man die ehemaligen Illinger Spieler die noch teilweise in Illingen wohnen , aber auswärts spielen, könnte man noch locker 2 Mannschaften mehr melden.

Mit der Spielstärke dieser Spieler könnte Illingen auch mit Leichtigkeit in höheren Ligen bestehen. Momentan besteht die Abteilung aus 17 aktiven Herren, 17 Jungen, 1 Mädchen und 10 Schülern.
Ziel der Abteilung ist es sportlich wie kameradschaftlich das in den letzten Jahren erreiehte auszubauen. Neben der sportlichen Beteiligung sollte aber auch die Geselligkeit erwähnt werden. Diese wird in unserer Abteilung besonderst gepflegt. Bereits seit vielen Jahren finden jährlich Vereinsausflüge und regelmaBige Zusammentreffs in Walter Hütte statt.

Viele Freundschaftsbegegnungen von Garmisch bis Prag werden Jahr für Jahr ausgetragen. Hierbei wäre besonders das Gastspiel der jugoslawischen Weltklasse Spieler Surbek und Stipancic, die in der Illinger Stromberghalle gegen Deutschlands Nachwuchsstar Stellwag spielten, zu erwähnen.

Illingen 22.02.1973 Zum Andenken an die Gastfreundschat und angenehme Augenblicke bei unseren Freunden in Illingen. Vukicise Stipancic Dragea Surbek Bocicevic

Illingen 22.02.1973
Zum Andenken an die Gastfreundschaft und angenehme Augenblicke bei unseren Freunden in Illingen.
Vukocic
Stipancic
Drago Surbek
Bocicevic

Die Vereinsmeister der letzten Jahre waren:
XXX (5x) Günther Tschinkowitz (5x) Gerhard Ensinger (2x) Bernd Görög(1x) Torsten Gühring (1x), Albert Baedorf (1x), Mirza Pala (1x), Klaus Fischer (1x) und Heiko Gillé (1x).

Zu den alten und verdienten unserer Abteilung gehören u.a. Walter Steinle, Gründungsmitglied und Vorbild für Viele. Außerdem noch zu erwähnen ist Klaus Fischer. Beide haben große Verdienste und
viel Freizeit für die Abteilung geleistet.

Gründungsmitglied Walter Steinle

Gründungsmitglied Walter Steinle

Über die aktiven hinaus muss man erwähnen, dass die aktuelle Jugendmannschaft mit Daniel Hammer, Daniel Münch, Jonas Loewe und Dominik Knödler in der Saison 2004/05 ohne Punktverlust und mit einer sehr gut Leistung den Meister gemacht hat und aufgestiegen ist. Außerdem gewannen sie den Bezirkspokal.

 

Stand: Januar 2006